Während die Fassade den äußeren Eindruck eines Anwesens vermittelt, sind der Zugang zum Gebäude und der Hauseingang eine Ankündigung von dem, was den Besucher hinter den Wänden erwartet. Genau deshalb muss der Hauseingang stimmig konzipiert werden, denn er ist quasi die Einladung an jeden Besucher, doch hereinzukommen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Eingangstür, die angrenzenden Wände und Flächen, die Türgriffe, die Eingangsbeleuchtung und das Mobiliar perfekt aufeinander abgestimmt sein. Alles zusammen sollte ein klares Bild ergeben, denn so lässt sich dafür sorgen, dass Besucher wissen, wohin sie gehen müssen, um zur Eingangstür zu gelangen.
Kosten für Niederschlagswasser
Bei einer vierköpfigen Familie finden sich im durchschnittlichen Fuhrpark zwei Autos, mehrere Fahrräder und eventuell ein Motorroller. Kein Wunder, dass inzwischen Doppelgaragen immer häufiger beim Bau des Einfamilienhauses eingeplant werden. Dies bedingt allerdings auch, dass der zu pflasternde oder mit Platten auszulegende Bereich einer Auffahrt deutlich an Größe zugenommen hat. Dies ist nicht nur beim Anlegen der Auffahrt ein Kostenfaktor, sondern verursacht dauerhaft Kosten in Form der Niederschlagswassergebühren.
In Deutschland ist es üblich, dass Grundstücksbesitzer für Regen Abwassergebühren zahlen müssen. Allerdings gilt dies nur für die Regenmengen, die auf geschlossene Flächen fallen und anschließend in die öffentliche Kanalisation geleitet werden. Wer seine Auffahrt großzügig betoniert, pflastert oder mit Platten auslegt, muss jährliche Kosten für das Niederschlagswasser von 150 bis 500 Euro kalkulieren. Wie hoch die Niederschlagsgebühr tatsächlich ist, lässt sich bei der Stadtverwaltung erfragen. Die Unterschiede können relativ hoch sein, denn je nach Satzung werden regional zwischen 0,70 und zwei Euro pro Quadratmeter erhoben.
Niederschlagsgebühr mit Rasensteinen senken

Laut Vorschriften zu den Niederschlagsgebühren werden nur die Flächen berechnet, von denen das Wasser in die öffentliche Kanalisation abläuft. Deshalb besteht die Möglichkeit, eine Fläche zu pflastern und dafür trotzdem keine Niederschlagsgebühren entrichten zu müssen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Niederschläge so geleitet werden, dass sie auf dem eigenen Grundstück versickern. In Baumärkten werden verschiedene Lösungen angeboten, mit denen es möglich ist, eine Fläche dauerhaft zu befestigen, sie aber zugleich so durchlässig zu machen, dass Niederschläge ins Erdreich abfließen können. Dazu gehören unter anderem:
- Schotterrasen
- Rasenfugenpflaster
- Kies-Splitt-Decken
- Rasengittersteine
- Holzroste und -pflaster
- Porenpflaster
- Splittfugenpflaster
Ist eine Fläche mit diesen wasserdurchlässigen Produkten ausgeführt worden, gilt sie als nicht geschlossen, weshalb keine Niederschlagsgebühren erhoben werden können.
In Baumärkten sind wasserdurchlässige Pflasterstein erhältlich, die mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet sind. Damit lässt sich der Weg zur Garage weisen oder die Richtung zum Hauseingang anzeigen.
Entwässerungsrinne anlegen
Eine weitere Möglichkeit ist es, das Wasser gezielt von einer geschlossenen Fläche abzuleiten, beispielsweise direkt in die Zisterne für die Regenauffanganlage. Um dies zu erreichen, wird um die geschlossene Fläche eine Entwässerungsrinne gesetzt, die an ein Kanalgrundrohr, das sogenannte KG-Rohr, angeschlossen ist. Darüber können die Niederschläge unterirdisch zu einem Vorfilter und von dort in die Zisterne geleitet werden.

Diese Maßnahme befreit allerdings nicht immer von den Niederschlagsgebühren. Dies ist nur dann der Fall, wenn das Wasser aus der Zisterne ausschließlich zur Gartenbewässerung genutzt wird. Dient die Zisterne auch der Brauchwassernutzung, mit ihr also auch die Toilettenspülung und eventuell auch die Waschmaschine mit Regenwasser betrieben werden, fallen wiederum Niederschlagsgebühren an. Dies ist auch logisch, denn schließlich gelangt das Regenwasser über die Zisterne und die Toilettenspülung schlussendlich in der öffentlichen Kanalisation.
Kies für die Einfahrt
Der klassische wasserdurchlässige Belag für Einfahrten ist Kies. Dieses Naturmaterial lässt sich sehr gut verfestigen, wozu eine Rüttelplatte eingesetzt wird. Damit aus der Kiesschicht eine ebene Fläche und ein befahrbarer Belag wird, muss allerdings der Untergrund mit großer Sorgfalt hergestellt werden. Der Vorteil ist dabei aber, dass wasserführende Leitungen oder Verkabelungen einfach verlegt und im Bedarfsfall schnell repariert werden können.

Die Haustür im Fokus
Der Eingangsbereich wird zwar oft übersehen, ist aber vielleicht einer der wichtigsten Räume im Haus. Schließlich ist er der Ort, der Menschen im Haus willkommen heißt, und in manchen Fällen ist er der einzige Teil, den Besucher sehen.
Im Zentrum steht die Haustür, die dementsprechend betont werden sollte. Die Eingangstür sollte einen guten ersten Eindruck vermitteln, den die Besucher erleben, noch bevor sie das Haus betreten. Die Gestaltung der Haustür ist wichtig, wenn über den Bau eines neuen Hauses oder die Renovierung der bestehenden Struktur nachgedacht wird. Sie ist eine Art Visitenkarte, die einen stilvollen und einladenden Empfang bereitet.
Hausbesitzer können mit einer extravagant gestalteten oder umgestalteten Haustür ein einzigartiges Statement setzen. Dies ist der beste Weg, um die Bewunderung von Gästen, Passanten und den Nachbarn zu gewinnen. Es gibt verschiedene Arten von Design-Ideen, die für die Haustür Verwendung finden. Dazu gehören dekorative, glasverkleidete, massive, flächenbündige WPC-Türen, Metalltüren, Drehtüren und andere Türmodelle.
Eingangstüren sind obendrein sehr wichtig für die Sicherheit und auch für die Attraktivität des Hauses. Ist das perfekte Haustür-Design gefunden, kann es den Wert eines Hauses steigern und es für Gäste einladender machen. Eine wichtige Regel dabei ist, dass die Kontraste nicht zu stark ausfallen sollten. Weißer Marmor auf den Treppenstufen, Terrakottafarben bei der Pflasterung davor und eine Glastür mit Edelstahlbeschlägen ist eine Kombination, die Unruhe erzeugt und einfach nicht zueinander passen will. Werden die Treppe und die Auffahrt in Nuancen von Grau gehalten, und die Haustür sticht mit einer sonst nicht genutzten Farbe heraus, bietet sich automatisch ein harmonisches, meist hochwertig-elegantes Gesamtbild, das von Natur aus einladend wirkt.
Möbel im Eingangsbereich

Im hohen Norden sind die Friesentüren beliebt, die sich in zwei Teilen öffnen lassen. Wird nur der obere Teil geöffnet, kann am unteren Teil ein Sitz aufgeklappt werden, um mit dem Nachbarn oder Postboten gemütlich ein kleines Schwätzchen zu halten. Möbel im äußeren Eingangsbereich dienen aber auch dazu, die Schuhe bequemer anziehen zu können oder schnell die Post zu sortieren. Darüber hinaus sind Möbel an diesem Ort in Deutschland eher ungewöhnlich, weshalb sie ein ideales Mittel sind, sich von anderen abzugrenzen und das eigene Haus herauszustellen.
Fazit
Mit einem attraktiv gestalteten Zugang zum Haus, einem dekorativen Eingangsbereich und einer Wegpflasterung, die Gebühren spart, können Hausbesitzer den Wert ihrer Immobilie steigern und die Kosten senken.